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ToggleStändig unterbrochen im Meeting und es nagen Selbstzweifel an dir?
Warum viele erfolgreiche Frauen sich im Job kleiner machen.
Viele Frauen werden im Meeting unterbrochen und erleben gleichzeitig Selbstzweifel trotz Erfolg. Nach außen wirken sie kompetent, verantwortungsvoll und souverän, innerlich fragen sie sich trotzdem oft, ob ihr Beitrag wirklich gut genug war. Genau diese Kombination aus fehlendem Raum im Außen und Unsicherheit im Innen macht den Berufsalltag für viele so anstrengend.
Vielleicht kennst du das aus eigener Erfahrung. Du bereitest dich gut vor, denkst mit, bringst Substanz mit und willst in Gesprächen klar auftreten. Doch kaum setzt du zu einem Beitrag an, redet jemand dazwischen. Später gehst du aus dem Meeting und ärgerst dich nicht nur über die Unterbrechung, sondern vor allem über dich selbst. Warum habe ich nichts gesagt? Warum hat mich das so verunsichert? Warum zweifle ich schon wieder an mir, obwohl ich fachlich genau weiß, wovon ich spreche?
Dieses Zusammenspiel ist kein Zufall. Unterbrochen werden im Meeting und Selbstzweifel trotz Erfolg hängen oft enger zusammen, als viele denken.
Warum es so belastend ist, im Meeting unterbrochen zu werden.
Unterbrechungen im Meeting sind selten nur eine kleine Störung im Gespräch. Sie greifen oft direkt das eigene Erleben von Respekt, Präsenz und Wirksamkeit an. Wer mitten im Satz gestoppt wird, fühlt sich schnell aus dem Konzept gebracht. Noch belastender wird es, wenn das regelmäßig passiert oder wenn der eigene Gedanke später von jemand anderem aufgegriffen und plötzlich ernst genommen wird.
Viele Frauen erleben dabei nicht nur Frust, sondern auch eine feine innere Verschiebung. Sie sprechen vorsichtiger. Sie wägen stärker ab und sie prüfen ihre Worte schon, bevor sie sie aussprechen. Die Folge davon ist, aus Klarheit wird Zurückhaltung und aus Präsenz wird Anpassung.
Das Problem liegt deshalb nicht nur in der konkreten Unterbrechung. Es liegt auch in der Wirkung, die sie langfristig hinterlässt. Wer immer wieder erlebt, im Job nicht ganz gehört oder nicht ganz ernst genommen zu werden, beginnt irgendwann, weniger Raum einzunehmen sich zurückzunehmen, obwohl genau das eigentlich nicht dem eigenen Können entspricht.
Selbstzweifel trotz Erfolg, wenn deine Leistung innerlich nicht ankommt.
Parallel dazu läuft oft noch ein zweiter Prozess in dir ab. Nach außen ist längst sichtbar, dass du viel kannst. Du trägst Verantwortung, lieferst Ergebnisse, denkst mit, hältst viel zusammen und trotzdem tauchen innere Fragen auf wie: War das wirklich gut genug? Hätte ich es noch besser sagen müssen? Habe ich meinen Erfolg überhaupt verdient?
Selbstzweifel trotz Erfolg sind für viele Frauen im Beruf ein ständiger Begleiter. Nicht, weil ihnen Kompetenz fehlt, sondern weil sie ihre eigene Leistung strenger bewerten als andere. Was sie leisten, wird im Außen gesehen, aber im Inneren nicht wirklich angenommen oder stark hinterfragt.
Genau das ist oft zermürbend, anstrengend und kostet dich Energie. Du funktionierst, aber du fühlst dich nicht sicher. Du leistest viel, aber du glaubst dir selbst nicht genug. Und wenn dann noch Unterbrechungen im Meeting dazukommen, scheinen sie wie ein zusätzlicher Beweis für etwas, das du ohnehin schon fürchtest, z.B. dass du nicht klar genug bist, nicht stark genug auftrittst oder nicht überzeugend genug bist.
Nur stimmt das in vielen Fällen schlichtweg nicht.
Hier kannst du mehr von mir lesen oder hören.
Darum hängen Unterbrechungen und innere Zweifel oft zusammen.
Wer im Außen immer wieder wenig Raum bekommt, beginnt im Innen schneller zu zweifeln. Und wer innerlich zweifelt, tritt nach außen oft vorsichtiger auf. Genau so entsteht ein Kreislauf, der sich selbst verstärkt.
Vielleicht relativierst du deine Aussagen mit Formulierungen wie: Ich bin nicht sicher, aber… Oder: Das ist nur ein Gedanke… Vielleicht ziehst du dich schneller zurück, wenn jemand dazwischengeht. Vielleicht hältst du einen Impuls lieber zurück, um nicht anzuecken. All das wirkt nach außen kleiner, als du eigentlich bist.
Die unbequeme Wahrheit ist: Nicht nur andere unterbrechen dich, irgendwann beginnst du, dich auch selbst zu unterbrechen. In deiner Sprache, in deiner Präsenz und in deinem Vertrauen in die eigene Wirkung.
Und genau deshalb reicht es oft nicht, nur an Schlagfertigkeit oder Gesprächstechniken zu arbeiten. Wenn die innere Sicherheit fehlt, fühlt sich selbst ein guter Satz nicht stabil an. Wenn gleichzeitig das äußere Umfeld wiederholt irritiert, bleibt auch die beste Erkenntnis oft nicht lange stehen.
So kommunizierst du, ohne dich zu verbiegen, im Job klarer.
Plötzlich härter zu werden, ist nicht die Lösung. Du musst dir keine künstliche Dominanz antrainieren und auch keinen Kommunikationsstil übernehmen, der sich für dich fremd anfühlt. Was wirklich hilft, ist Klarheit und eine ruhige, klare Präsenz.
Der erste Schritt ist eine neue Einordnung. Wenn du im Meeting unterbrochen wirst, bedeutet das nicht automatisch, dass dein Beitrag unwichtig ist. Wenn Selbstzweifel auftauchen, bedeutet das nicht automatisch, dass du nicht gut genug bist. Gefühle sind real, aber sie sind nicht immer ein verlässlicher Beweis, dass es stimmt.
Der zweite Schritt ist, dir kleine neue Erfahrungen zu erlauben. Bleib bei deinem Gedanken, statt sofort auszuweichen. Ein einfacher Satz wie: Ich möchte den Punkt kurz zu Ende führen. Oder: Lass mich den Gedanken noch abschließen. Das klingt weder hart noch unfreundlich. Es klingt klar und genau das verändert etwas.
Der dritte Schritt ist, deine eigene Leistung bewusster wahrzunehmen. Frage dich nach Gesprächen oder Meetings nicht nur, was besser hätte laufen können. Frage dich auch: Was war mein Beitrag? Welche Idee kam von mir? Welche Entscheidung habe ich vorbereitet, angestoßen oder abgesichert? Gerade bei Selbstzweifeln trotz Erfolg helfen konkrete Fakten, das innere Bild wieder geradezurücken.
Ein erster Schritt zu mehr Präsenz und innerer Sicherheit.
Du musst nicht alles auf einmal verändern. Im Gegenteil echte Veränderung beginnt mit dem ersten Schritt im Kleinen.
Achte im nächsten Meeting darauf, ob du deine Aussagen unnötig abschwächst. Beobachte, ob du dich innerlich sofort zurückziehst, wenn jemand dir ins Wort fällt. Nimm dir nach einem Gespräch zwei Minuten und notiere drei konkrete Dinge, die du beigetragen hast. Nicht als Selbstoptimierung, sondern als Rückverbindung mit deiner tatsächlichen Wirkung.
Mehr Präsenz entsteht nicht über Nacht, sie wächst durch Wiederholung, durch neue Erfahrungen. Und auch durch Momente, in denen du bei dir bleibst, obwohl es kurz unangenehm wird. An dem Punkt entsteht innere Stabilität, die durch Klarheit und Selbstkontakt entstehen darf ohne Perfektion oder Lautstärke beweisen zu müssen.
Wann 1:1 Coaching helfen kann, das nachhaltig zu festigen.
Manche Muster lassen sich gut erkennen, aber nicht so leicht allein verändern. Gerade wenn dich Unterbrechungen im Meeting schon länger begleiten oder Selbstzweifel trotz Erfolg tief sitzen, kann es entlastend sein, es nicht weiter nur mit dir selbst auszumachen.
Im 1:1 Coaching kann genau dort angesetzt werden. Bei deiner inneren Haltung, bei deiner Klarheit in Gesprächen und bei Formulierungen, die wirklich zu dir passen. Und bei der Frage, wie du dir deinen Raum nehmen kannst, ohne dich zu verbiegen.
Nicht mit Druck oder noch mehr Anstrengung, sondern passend für dich, dass du Schritt für Schritt mehr Ruhe, Präsenz und Vertrauen in deine eigene Wirkung entwickelst.
Du musst nicht lauter werden, um ernst genommen zu werden. Und du musst auch nicht perfekt sein, um dir selbst mehr zu glauben. Manchmal beginnt die eigentliche Veränderung genau dort, wo du aufhörst, dich innerlich und äußerlich unterbrechen zu lassen.
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Dabei darfst du es dir selbst leichter machen. Und du musst diesen Weg nicht allein gehen.
Wenn du jetzt spürst: „Da ist mehr möglich für mich.“
Wenn du merkst, dass dich dieses Thema schon länger begleitet, dann fang nicht damit an, dich noch mehr anzustrengen. Fang damit an, dich klarer wahrzunehmen. Und wenn du das nicht nur verstehen, sondern nachhaltig verändern möchtest, kann dich ein 1:1 Coaching dabei wirksam begleiten, ruhig, alltagstauglich und ohne Druck.
Dass du hier bist, ist das kein Zufall. Dann ruft etwas in dir nach Veränderung des Musters. Nach innerer Ruhe. Nach dem Wunsch, dich selbst wieder zu spüren, ohne schlechtes Gewissen. Und ohne dich dafür verbiegen zu müssen.
In meinem kostenfreien 1:1 Orientierungsgespräch schauen wir gemeinsam:
- Was dich im Moment wirklich ausbremst
- Was dein Körper dir sagen will, obwohl deine Gedanken dir immer wieder was anderes sagen.
- Und wie du zurück zu innerer Stabilität findest, Schritt für Schritt, alltagstauglich, stärkend.
Herzlichst,
Bettina
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