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Für Frauen, die im Job alles geben und sich dabei selbst vergessen.

Da ist immer wieder dieser eine Moment.


Es ist Freitagabend, kurz vor Feierabend. Du hast dir privat etwas fest vorgenommen und freust sich schon und eigentlich wolltest du pünktlich weg, du hast dir das sogar fest vorgenommen. Doch dann kommt deine Kollegin mit einem „Kannst du kurz…?“, und bevor dein Kopf „NEIN“ sagen kann, hat dein Mund schon „JA, klar“ gesagt.

Du bleibst, hilfst und du lieferst.

Und irgendwo tief in dir sitzt dieses leise, stechende Gefühl: Schon wieder.

Es ist nicht der Ärger über die Kollegin. Es ist mal wieder der Ärger über dich selbst. Weil du es wieder nicht geschafft hast, eine Grenze zu setzen. Obwohl du genau wusstest, was du wolltest.

Wenn dir das vertraut klingt, bist du hier genau richtig.

Defintion Grenzen setzen und gesunde Grenzen setzen lernen
Bild ist KI erstellt.

Warum fällt uns Grenzen setzen so schwer?

Gesunde Grenzen setzen lernen, klingt einfach. In der Theorie ist es das auch. In der Praxis passiert etwas ganz anderes: Der Körper signalisiert JA, der Kopf sagt NEIN, und irgendwie gewinnt immer das JA.

Das hat einen Grund, der nichts mit Schwäche zu tun hat.

Es ist kein Charakterfehler, es ist ein erlerntes, automatisch ablaufendes Muster.

Viele Frauen, die heute in verantwortungsvollen Positionen arbeiten, haben irgendwann gelernt: Wenn ich mich anpasse, bin ich sicher. Wenn ich gefalle, werde ich gemocht. Wenn ich keine Probleme mache, bleibt alles ruhig.

Das war vielleicht als Kind sinnvoll. Im Berufsalltag kostet es dich heute Kraft, Energie und manchmal deine Gesundheit.

Das Muster hat einen Namen: People Pleasing. Und es ist der unsichtbare Grund, warum Grenzen setzen lernen sich so verdammt schwer anfühlt, obwohl du eigentlich weißt, was du brauchst.

Hier kannst du mehr von mir lesen oder hören.

Was passiert, wenn du keine Grenzen setzt?

Keine oder wenige gesunde Grenzen zu setzen bedeutet nicht, dass du keine hast. Es bedeutet, dass andere sie für dich setzen.

Im Job zeigt sich das so: Du übernimmst Aufgaben, die nicht deine sind. Du bist erreichbar, wenn du es nicht sein möchtest. Du gibst Feedback, das du eigentlich nicht geben wolltest, in einer Form, die dir nicht entspricht. Du machst dich kleiner, als du bist, damit andere sich größer fühlen können.

Und der Preis?
Ganz klar: Erschöpfung und das Gefühl, unsichtbar zu sein. Und irgendwann kommt unweigerlich der Gedanke: Wann fange ich eigentlich an, für mich zu sorgen und zu leben?

Grenzen setzen lernen: Drei erste Schritte, die wirklich funktionieren.

  1. Erkenne, wo deine Grenze bereits überschritten ist.

    Bevor du Grenzen setzen kannst, musst du spüren, wo sie liegen. Dein Körper weiß das bereits. Das leichte Verspannen der Schultern, wenn jemand eine Bitte stellt. Das Zögern, bevor du antwortest. Das Aufatmen, wenn ein Termin ausfällt.

    Das sind keine Kleinigkeiten, im Gegenteil es sind deutliche Signale.

  2. Trenne das NEIN zur Bitte vom NEIN zur Person.

    Der größte Irrtum beim Grenzen setzen: NEIN zu sagen bedeutet nicht, jemanden abzulehnen. Es bedeutet, ehrlich und klar zu sein. Eine klare Absage ist respektvoller als ein halbherziges JA, das du ärgerlich bereust.

    „Ich kann das heute nicht übernehmen“ ist kein Angriff. Es ist ein Satz, der beide Seiten schützt.

  3. Übe zuerst mit kleinen Grenzen.

    Grenzen setzen lernen funktioniert nicht von heute auf morgen und schon gar nicht mit den großen, schwierigen Situationen. Fang klein an, zB im Café, wenn der Kaffee falsch ist. Beim Freund, wenn du einen anderen Film sehen möchtest. Im Meeting, wenn du um zwei Minuten Denkzeit bittest.

    Jede kleine Grenze ist Übung für die nächste. Und jede davon stärkt deinen Glauben daran, dass du das kannst.

Gesunde Grenzen im Berufsalltag setzen, was wirklich zählt.

Im beruflichen Kontext kommt noch eine Ebene dazu: Sichtbarkeit und Respekt. Frauen, die klare Grenzen setzen, werden nicht weniger gemocht. Sie werden tatsächlich ernster genommen.

Führungskraft sein bedeutet nicht, für alle da zu sein. Es bedeutet, klar zu sein: in deiner Haltung, deinen Prioritäten und vor allem in deiner Kommunikation.

Grenzen setzen ist keine Absage an andere. Es ist ein JA zu dir selbst.

Und das, genau das, ist übrigens Führung und auch Selbstführung.

🎯 Online-Workshop: „NEIN zu keinen Grenzen“ am 5. Juni um 17.30 Uhr.

Wenn du jetzt spürst, dass da mehr möglich ist für dich, dann komm in meinen kostenfreien Online-Workshop.

Am 5. Juni um 17.30 Uhr zeige ich dir live, wie Grenzen setzen lernen in der Praxis aussieht: ohne Schuldgefühle, ohne Konflikte zu eskalieren, ohne dich zu verbiegen.

Du lernst, warum du bisher kein NEIN sagen konntest und was das mit deiner Geschichte zu tun hat. Du bekommst konkrete Sätze und Formulierungen, die sich nach dir anfühlen. Und du gehst raus mit einem ersten echten Schritt, den du direkt umsetzen kannst.

Hier kostenlos anmelden: WORKSHOP

Ich freue mich auf dich.

 

Masterclass, 2 Stunden für 44€ zum Thema Grenzen setzen und Nein sagen von www.simply-good-coaching.de
Bild ist KI-erstellt

Dein nächster Schritt:

Bist du bereit, endlich gesunde Grenzen zu setzen?

Grenzen setzen lernen ist kein einmaliges Ereignis. Es ist ein Weg und wie jeder Weg fängt er mit einem ersten Schritt an, egal wie klein er ist.

Wenn du nicht sicher bist, wo du anfangen sollst, schreib mir gerne. Oder buche dir ein kostenfreies Erstgespräch, in dem wir gemeinsam schauen, was bei dir gerade im Weg steht.

Kostenfreies Erstgespräch buchen.

Dabei darfst du es dir selbst leichter machen. Und du musst diesen Weg nicht allein gehen.


Mehr zum Thema findest du auf meinem Blog:
People Pleasing: Warum du JA sagst, obwohl du NEIN meinst
Weibliche Führungskräfte: Grenzen setzen ohne Selbstaufgabe

Wenn du jetzt spürst: „Da ist mehr möglich für mich.“

Dann ist das kein Zufall. Dann ruft etwas in dir nach Veränderung des Musters. Nach innerer Ruhe. Nach dem Wunsch, dich selbst wieder zu spüren, ohne schlechtes Gewissen. Und ohne dich dafür verbiegen zu müssen.

In meinem kostenfreien 1:1 Orientierungsgespräch schauen wir gemeinsam:

  • Was dich im Moment wirklich ausbremst
  • Was dein Körper dir sagen will, obwohl deine Gedanken dir immer wieder was anderes sagen.
  • Und wie du zurück zu innerer Stabilität findest, Schritt für Schritt, alltagstauglich, stärkend.

Herzlichst,

Bettina

Ich begleite Frauen, die voll im Berufsleben stehen, dabei, klarer zu kommunizieren, Grenzen zu setzen und Führung zu leben, ohne sich dabei zu verlieren. Mehr über mich und meine Angebote findest du hier.

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